Wohlgeformte Brustmuskeln und breite Arme zu bekommen – das ist ein Trainingsziel vieler Männer. Nich selten wollen unsere männlichen Kunden ausschliesslich Oberkörper trainieren. Auch in den Fitness Studios sind Hantelbänke heiss begehrt und am Seilzug werden fleissig Rücken, Schultern, Bizeps und Trizeps trainiert. Und daran ist auch nichts Verwerfliches! Allerdings vergessen oder vernachlässigen viele Männer das Beintraining – so wichtig kann das ja nicht sein, oder etwa doch?

Falls du auch zu denjenigen gehörst, die fleissig am Oberkörper arbeiten und den Rest des Körpers vernachlässigen, können dich vielleicht die folgenden Gründe zum Umstimmen bewegen:

  1. Ich bring es gleich auf den Punkt: Es sieht scheisse aus!

Jetzt mal ganz im Ernst, nicht umsonst ist das Netz voll von “Never skip leg day” Memes. Wenn du zu denen gehörst, die ihre Energie ausschliesslich darauf verwenden, Brust, Arme, Schultern und Rücken zu trainieren, legst du wahrscheinlich auch einen gewissen Wert auf gutes Aussehen und eine sexy Ausstrahlung. Doch leider sieht ein breiter und gestählter Oberkörper ziemlich scheisse aus, wenn er auf „Zahnstocher-Beinen“ steht. Und auch so manche Frau hat im Übrigen ein Faible für stramme Waden und einen knackigen Po 😉

  1. Auch deine Muskeln brauchen einen Ausgleich!

Schon mal etwas davon gehört, dass jeder Leistungssportler mindestens einen, meist sogar mehrere weitere Sportarten zum Ausgleich betreibt? Der Grund hierfür ist ganz simpel: Je intensiver man einer Sportart nachgeht, desto dringender braucht man körperlich und auch mental einen Ausgleich. Wenn du deine Muskeln sehr isoliert trainierst, wirst du leider anfälliger für Trainingsverletzungen. Obwohl unser Körper über 600 verschiedene Muskeln hat, muss das Muskelsystem ganzheitlich betrachtet werden. Die Muskulatur interagiert nämlich am besten, wenn die einzelnen Partien gleich stark sind. Eine muskuläre Ungleichheit kann dagegen eine Ursache für Fehlhaltungen, Schmerzen in Hüfte, Gelenken und Rücken oder sogar für Probleme mit den Bändern sein. Wenn du also beim Krafttraining auf ein Ganzkörpertraining setzt, beugst du körperlichen Beschwerden vor. Ausserdem solltest du, für den optimalen Ausgleich, Einheiten für die Ausdauer ebensowenig ausser Acht lassen.

  1. Auch dein Oberkörper profitiert vom Beintraining!

Dass ein ausbalanciertes Muskelsystem wichtig ist, sollte dir nun klar sein. Dieser Punkt spielt aber nicht nur bei der Prophylaxe von Verletzungen eine grosse Rolle, sondern auch bei der weiteren Stärkung deines Oberkörpers. So ist beispielsweise beim Bankdrücken und bei Übungen für die Schulter meist starke Unterstützung vom Gesäss oder von den Oberschenkeln gefragt. Sind diese Muskeln untrainiert, wird deine Oberkörperpartie bei den Kraftübungen nicht ausreichend unterstützt. Wer die bestmögliche Leistung  bringen möchte, braucht demnach ebenfalls starke Beine. Ausserdem sollte man hierbei nicht den Prozess des Muskelwachstums vergessen: Je stärker du deine Muskeln im Training beanspruchst, umso mehr wird das Muskelwachstum gereizt. Dies geschieht unter anderem dadurch, dass körpereigene Wachstumshormone, wie Testosteron, vermehrt ausgeschüttet werden. Und jetzt kommt der Clou! Das Training grösserer Muskelgruppen provoziert wesentlich grössere Mengen an Hormonen zum Muskelaufbau heraus. Dein Rücken und deine Beine sind schliesslich die grössten Muskelpartien, die du demnach bloss nicht vernachlässigen solltest.

Fazit

Wenn du das Maximale aus deinem Training rausholen möchtest, benötigst du letzten Endes ein ganzheitliches und ausgeglichenes Fitnessprogramm und dazu natürlich auch das Beintraining. Zudem ist ein isoliertes Muskeltraining, dass sich aus falscher Eitelkeit oder fehlgerichtetem Ehrgeiz nur auf Bizeps und Brustmuskeln konzentriert, auf Dauer eher kontraproduktiv für deinen Körper. Und nicht zu vergessen: Ein kräftiger Oberkörper auf durchtrainierten Beinen sieht wirklich cooler aus.

Dein BLG-Sports Team