Wenn du dir ein Trainingsziel gesetzt hast und dieses aktiv verfolgst, dann möchtest du natürlich auch Erfolge sehen und spüren – ist doch ganz klar! Aber gerade ambitionierte Anfänger kommen nach einigen erfolgreichen Wochen im Training schnell an ihre Grenzen. Wenn du auch dazu gehörst und den Eindruck haben solltest, dass das Training nicht den gewünschten Zweck erfüllt, kann es für dich schlimme Folgen haben: Der innere Schweinehund schleicht sich allmählich zurück und eine sinkende Motivation sorgt für schwächere Leistungen in deinem Training.

Warum du keine Trainingserfolge siehst

Aber keine Panik. Bevor dein Trainingsplan in den Papierkorb wandert und du deine Kündigung nach den ersten beiden Monaten im Fitnessstudio abgibst, haben wir hier eine kleine Liste vorbereitet, die dir weiterhelfen kann. Überprüfe mit diesen 5 Gründen, warum du keine Ergebnisse erzielst:

Grund 1 – Die Regelmässigkeit

Ohne Fleiß kein Preis – das klingt wie eine Plattitüde, ist aber ausgerechnet für Sportler ein wichtiges Credo. Wenn du dein Fitnessprogramm vor kurzem erst begonnen hast, stehen die Chancen gut, dass du regelrecht vor Motivation strotzt. Der Grund hierfür ist einfach: Befindest du dich in den ersten vier bis sechs Wochen eines intensiven Fitnessprogramms, machen sich die Erfolge am schnellsten bemerkbar. Nach dem ersten Schub kommt aber meistens eine ernüchternde Phase. Spätestens nach eineinhalb Monaten stagniert nämlich der anfänglich stärkere Aufbau von Kraft und Ausdauer, was bei Vielen dafür sorgt, dass ebenso die Motivation ausbleibt. Doch hier heisst es dranbleiben! Wer das Training regelmäßig schleifen lässt, hat kaum Chancen auf Erfolg. Es empfiehlt sich mindestens zwei bis drei mal wöchentlich an seinem Fitnessprogramm zu arbeiten. Wichtig ist, dass du das Training ernst nimmst kontinuierlich an dir arbeitest. Nur so hat dein Körper die Gelegenheit, sich auch langfristig an die neuen Reize zu gewöhnen und folglich auch Kraft und Ausdauer aufzubauen.

Grund 2 – Die Ernährung

Die richtige Ernährung spielt im Training eine große Rolle – sogar größer als die meisten es wohl gerne hätten 😉. Wenn du dich also gar nicht erst mit dem Thema befassen möchtest, darfst du dich auch nicht über einen Misserfolg im Training wundern.

Gut wäre auch, wenn du deinen ungefähren Kalorienbedarf kennst. Nicht, dass du ab sofort jede Kalorie deiner Nahrungsmittel kennen musst, aber wenn du ein ungefähres Verständnis dafür hast, kann dich das beim erreichen deiner Ziele enorm unterstützen. Willst du zum Beispiel Muskeln aufbauen? Dann benötigst du einen Kalorienüberschuss, sprich du solltest mehr Kalorien zu dir nehmen, als du verbrauchst. Wer abnehmen will, sollte das Gegenteil machen, heisst auf ein Kaloriendefizit zu achten.

Eine proteinreiche und gesunde Ernährung ist jedoch für alle eine gute Ausgangsposition. Wer nur Kalorien zählt, aber nicht auf die Qualität der Nahrung achtet, riskiert Verdauungprobleme, Stoffwechselprobleme oder gar Stoffwechselerkrankungen.

Grund 3 – Der falsche Fokus

Ist das Abnehmen bei dir eine echte Quälerei? Freust du dich schon auf ein großes Stück Kuchen, sobald du dein Ziel erreicht hast? Falls ja, dann hast du definitiv nicht den richtigen Fokus. Wer langfristig Erfolg haben will, muss sich einen Plan vornehmen, dem er auch konstant folgen kann. Zudem sollte Abnehmen nicht das vorrangige Ziel sein, denn es ist der Nebeneffekt von kontinuierlichem Training und gesunder Ernährung. Trainingsziele setzen ist schlichtweg ein Muss – einerseits, da dich das Ziel motiviert, anderseits, um deine Erfolge überhaupt erst messbar zu machen. Im Übrigen sind Ziele wie „fitter werden“ oder „stärker werden“ aller Ehren wert, aber ungeeignet um eine Zielerreichung zu messen. Besser wäre es da, wenn du dir Trainingsziele wie „ich möchte 10kg abnehmen“ oder „ich möchte die 6km in unter 30 Minuten laufen“ setzt. Und wenn du erstmal dein Ziel erreicht hast, ist es gut möglich, dass du motiviert genug bist, dir den nächsten Fokus zu setzen.

Grund 4 – Ein einseitiger Trainingsplan

Dein Trainingsplan muss rundum ausgewogen sein, man sollte also dem Bizeps nicht mehr Aufmerksamkeit schenken als den Beinen. Gerade Anfängern ist es beim Workout zu empfehlen, seine Muskeln vorerst nicht isoliert zu trainieren, sondern sich auf Grundübungen zu konzentrieren. Diese stärken den ganzen Körper und helfen eine Kraftbasis aufzubauen. Dein Ziel sollte es sein, in jedem Training einen kleinen Fortschritt zu machen. Das kann eine Wiederholung mehr sein, etwas mehr Gewicht, oder eine Übung zusätzlich.

Grund 5 – Die Erholung kommt zu kurz

Wer fleissig war und die Belohnung auslässt, verliert in der Regel ebenfalls schnell an Motivation. Daher solltest du dir nach getaner Arbeit immer etwas Gutes tun, um dein körpereigenes Belohnungssystem zu aktivieren und dich infolgedessen positiv auf das Training zu konditionieren. Aber Achtung, wenn du dich immer mit einigen Kugeln Eis belohnen solltest, wirst du wahrscheinlich nicht so schnell abnehmen. Ebenfalls ist es alles andere als empfehlenswert sich ein Glas Wein oder ein Bier nach dem Training zu gönnen. Warum denn nicht einfach mal, nach einem gelungenen Training, eine Folge deiner Lieblingsserie gucken?

Wir hoffen die Tipps helfen dir weiter, um dein Training erfolgreicher zu gestalten. Kennst du vielleicht weitere Gründe, weshalb der Erfolg im Training ausbleibt, oder hast du weitere Tipps für unsere Leser, wie man sich gut und selbst belohnen kann? Hinterlasse uns doch einfach einen Kommentar – das freut uns immer 😊

Liebe Grüsse
BLG Sports Team